Liebe ForumsteilehmerInnen,
ich verfolge nun schon seit einiger Zeit (ca. 6 Monate) das Forum hier und habe mich gefragt, warum kaum aktive Teilnahme zu verzeichnen ist (wohl aber großes passives Interesse, wie man an den Zugriffen sieht.) Da ich auch eine von den Passiven war, versuche ich jetzt mal das Lager zu wechseln.
Sinn und Ziel des Forums sind vielleicht unklar und oder nicht funktional. Zudem zeichnet der Bezugsrahmen Krebs permanent den Spannungsbogen zwischen Gesundheit und Krankheit, Leben und Sterben und eine mögliche Erklärung für das Schweigen ist vielleicht auch, dass man (und frau) die Konfrontation mit diesen schweren Themen nicht permanent eingehen und aushalten kann. Wer kann und mag will noch mehr Leid hören? Wo soviel Emotion (Scham, Trauer, Angst) hinter jeder Ecke lauert, müsste ein Forum vielleicht auch engmaschig beraterisch moderiert u begleitet werden, damit Dialog untereinander entsteht?!
Ich finde die Idee großartig, auch der schönen Dingen hier einen Platz einzuräumen, fand dann aber doch in einigen wunderbar beschriebenen Momenten zugleich wieder große Trauer aufgrund des o.g. Gesamtkontextes.
Ich bin eine Angehörige, der Krebs hat auch mein Leben stark verändert, nicht so sehr im Alltag aber in Bezug auf meine Gefühle und Gedanken bin ich gewiß nicht dieselbe wie früher. Nicht mehr so kompatibel mit normalen Menschen, deswegen bin ich hier gelandet und habe Euch verfolgt...
Aber so wie es hier erlebe, finde ich es nicht hilfreich. Ich würde mir mehr Leitung/ Moderation wünschen.
Ich habe sehr viel Respekt vor allen, die hier posten. Und wenn es für Euch so genau richtig ist, ist es ok.
Viele Grüße,
Kate
